Uhr­ma­cher-Meis­ter

Am dem 1. Janu­ar 2006 tritt eine neue Meis­ter­prü­fungs­ver­ord­nung für das Uhr­ma­cher-Hand­werk in Kraft.

Uhr­ma­cher-Meis­ter

Seit der Novel­lie­rung der Hand­werks­ord­nung vom 24. Dezem­ber 2003 gehört das Uhr?macher-Handwerk nicht mehr zu den zulas­sungs­pflich­ti­gen, son­dern zu den zulas­sungs­frei­en Hand­wer­ken. Das Able­gen der Meis­ter­prü­fung ist daher nicht mehr zwin­gen­de Vorausset?zung für die selb­stän­di­ge Aus­übung des Hand­werk. Gleich­wohl ist auch für das Uhr­ma­cher-Hand­werk nach wie vor die Meis­ter­prü­fung mög­lich und etwa als Güte­sie­gel auf dem Markt oft­mals auch von gro­ßer Bedeu­tung.

Mit der neu­en Meis­ter­prü­fungs­ver­ord­nung für das Uhr­ma­cher-Hand­werk wur­den die Prü­fungs­an­for­de­run­gen an neue hand­werk­li­che Ent­wick­lun­gen ange­passt und gleichzei?tig auf eine noch stär­ke­re Kun­den­ori­en­tie­rung aus­ge­rich­tet. In den Meis­ter­prü­fun­gen für zulas­sungs­freie Hand­wer­ke wer­den die glei­chen Anfor­de­run­gen gestellt wie für zulas?sungspflichtige Hand­wer­ke – es gibt kei­ne Niveau­un­ter­schie­de. Die­ses Qua­li­täts­sie­gel ist bei­spiels­wei­se dann wich­tig, wenn Uhr­ma­cher­meis­ter und ‑meis­te­rin­nen mecha­ni­sche Großuh­ren ent­wer­fen, kon­stru­ie­ren, anfer­ti­gen und in Be?trieb neh­men oder Instand­hal­tungs­maß­nah­men an his­to­ri­schen Uhren aus­füh­ren.

Die Meis­ter­prü­fungs­ver­ord­nung vom 1. Novem­ber 2005 (BGBl. I S. 3122) fin­den Sie im Inter­net-Ange­bot des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Wirt­schaft und Arbeit.

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