Kongruenzaustausch im Subunternehmervertrag - und die Insolvenzanfechtung

Kongruenzaustausch im Subunternehmervertrag — und die Insolvenzanfechtung

Eine in der kri­tis­chen Zeit geschlossene Kon­gruen­zvere­in­barung, die einen Baraus­tausch ermöglichen soll, kann als solche nicht Gegen­stand der Deck­ungsan­fech­tung sein1. Eine Kon­gruen­zvere­in­barung kann bis zu dem Zeit­punkt getrof­fen wer­den, zu dem ein­er der Ver­tragspart­ner nicht nur eine erste Leis­tung­shand­lung vorgenom­men, son­dern einen ersten Leis­tungser­folg her­beige­führt hat. Wer­den im Rah­men eines

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Der insolvente Bauhandwerker - wenn der Bauherr direkt an den Baustoffhändler zahlt

Der insolvente Bauhandwerker — wenn der Bauherr direkt an den Baustoffhändler zahlt

Trifft ein zahlung­sun­fähiger Schuld­ner mit seinem Auf­tragge­ber (Bauher­rn) und seinem Liefer­an­ten vor der Fäl­ligkeit der näch­sten Werk­lohn­rate die Vere­in­barung, dass der Kauf­preis für die von dem Liefer­an­ten zu liefer­n­den Bauteile von dem Auf­tragge­ber vor der Liefer­ung direkt gezahlt werde, kann in der vom Schuld­ner ver­an­lassten Direk­tzahlung eine kon­gru­ente Deck­ung liegen

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Insolvenzanfechtung wegen Ratenzahlung

Insolvenzanfechtung wegen Ratenzahlung

Allein der Umstand, dass eine Rech­nung im Baugewerbe nicht bei Fäl­ligkeit, son­dern danach und in mehreren Rat­en bezahlt wird, reicht regelmäßig nicht zum Nach­weis der Ken­nt­nis des dama­li­gen Gläu­bigers von Über­schul­dung oder dro­hen­den Zahlung­sun­fähigkeit des Schuld­ners aus. Dies gilt ins­beson­dere dann, wenn die Rech­nung let­ztlich voll­ständig und ohne Mah­nung bezahlt

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