Handwerker - und der Schaden am Nachbarhaus

Hand­wer­ker – und der Scha­den am Nach­bar­haus

Ein Grund­stücks­ei­gen­tü­mer, der einen Hand­wer­ker Repa­ra­tur­ar­bei­ten am Haus vor­neh­men lässt, ist gegen­über dem Nach­barn ver­ant­wort­lich, wenn das Haus infol­ge der Arbei­ten in Brand gerät und das Nach­bar­grund­stück dabei beschä­digt wird. Dass der Hand­wer­ker sorg­fäl­tig aus­ge­sucht wur­de, ändert dar­an nichts. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­ge­richts­hof in einem Fall aus Mag­de­burg: Die

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Die Vermeidung eines Fachkräftemangels

Die Ver­mei­dung eines Fach­kräf­te­man­gels

Ein flä­chen­de­cken­der Fach­kräf­te­man­gel exis­tiert in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land zwar nicht, doch 60 % der Unter­neh­men stu­fen zum jet­zi­gen Zeit­punkt den Fach­kräf­te­man­gel als ernst­zu­neh­men­des Risi­ko ein. So äußert sich das Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um in einem Dos­sier zur Fach­kräf­te­si­che­rung. Nach Mit­tei­lung des Minis­te­ri­ums kommt es bereits zum jet­zi­gen Zeit­punkt zu Eng­päs­sen in bestimm­ten Regio­nen und

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Sozialkassenverfahren 2012

Sozi­al­kas­sen­ver­fah­ren 2012

Die All­ge­mein­ver­bind­li­cherklä­rung des Tarif­ver­trags über das Sozi­al­kas­sen­ver­fah­ren im Bau­ge­wer­be vom 21. Dezem­ber 2011 ist man­gels Vor­lie­gens der gesetz­li­chen Vor­aus­set­zun­gen nach § 5 TVG aF unwirk­sam. Zwar hat sich der zustän­di­ge Staats­se­kre­tär mit der All­ge­mein­ver­bind­li­cherklä­rung (AVE) befasst, jedoch war die nach dama­li­gem Rechts­stand erfor­der­li­che 50%-Quote nicht erreicht. Nach den All­ge­mein­ver­bind­lich­keits­er­klä­run­gen 2008, 2010

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Meisterpräsenz im Gesundheitshandwerk

Meis­ter­prä­senz im Gesund­heits­hand­werk

Die Vor­schrif­ten der Hand­werks­ord­nung stel­len, soweit sie eine bestimm­te Qua­li­tät, Sicher­heit oder Unbe­denk­lich­keit der her­ge­stell­ten Waren oder ange­bo­te­nen Dienst­leis­tun­gen gewähr­leis­ten sol­len, Markt­ver­hal­tens­re­ge­lun­gen im Sin­ne von § 4 Nr. 11 UWG in der Fas­sung vom 03.07.2004 dar . Ent­spre­chen­des gilt für § 3a UWG in der Fas­sung vom 02.12 2015. Der Umstand,

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Arbeitssicherheit im Betrieb

Arbeits­si­cher­heit im Betrieb

Ob an den gesetz­lich vor­ge­se­he­nen Min­dest­sit­zun­gen eines Arbeits­schutz­aus­schus­ses der Betriebs­arzt und die Fach­kraft für Arbeits­si­cher­heit teil­neh­men muss, unter­liegt nicht dem Mit­be­stim­mungs­recht des Betriebs­rats. So hat das Bun­des­ar­beits­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den und die Rechts­be­schwer­de gegen den Beschluss des Lan­des­ar­beits­ge­richts Nie­der­sach­sen zurück­ge­wie­sen. Der Betriebs­rat hat­te mit­be­stim­men wol­len, dass bei

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Die Eigenkapitalquote im Handwerk

Die Eigen­ka­pi­tal­quo­te im Hand­werk

Die Finan­zie­rungs­si­tua­ti­on der Unter­neh­men hat sich in die­sem jahr ver­bes­sert. Bei nied­ri­gen Zin­sen ist es den Unter­neh­mern mög­lich gewe­sen, ihre Eigen­ka­pi­tal­ra­te zu erhö­hen. Ver­bun­den mit der guten Geschäfts­la­ge hat sich auch das „Finan­zie­rungs­kli­ma“ ver­bes­sert. Zu die­sem Ergeb­nis ist die seit Jah­ren regel­mä­ßig durch­ge­führ­te Unter­neh­mens­be­fra­gung der KfW im ers­ten Vier­tel­jahr 2016

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Selbständigkeit im Handwerk – Privat oder gesetzlich versichern?

Selb­stän­dig­keit im Hand­werk – Pri­vat oder gesetz­lich ver­si­chern?

Das Hand­werk zählt zu den größ­ten Bran­chen in Deutsch­land. Um sich jedoch als Hand­wer­ker selb­stän­dig machen zu kön­nen, sind oft hohe Qua­li­fi­ka­tio­nen nötig, wie bei­spiels­wei­se der Meis­ter­brief. In die­ser Situa­ti­on muss man sich frü­her oder spä­ter auch Gedan­ken dar­über machen, ob man in Zukunft pri­vat oder gesetz­lich ver­si­chert sein möch­te.

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Der Steinmetz - und die Friedhofssatzung

Der Stein­metz – und die Fried­hofs­sat­zung

Ein Stein­metz ist durch in einer Fried­hofs­sat­zung ent­hal­te­ne Vor­schrif­ten über Grab­ein­fas­sun­gen und die Grö­ße von Grab­ma­len regel­mä­ßig nicht in sei­ner Berufs­frei­heit nach Art. 12 Abs. 1 GG betrof­fen. Die Antrags­be­fug­nis nach § 47 Abs. 2 Satz 1 VwGO hat jede natür­li­che oder juris­ti­sche Per­son, die gel­tend macht, durch die Rechts­vor­schrift oder deren Anwen­dung

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Berufsbildungsbeitrag für Solo-Selbständige im Baugewerbe - per allgemeinverbindlichen Tarifverträgen

Berufs­bil­dungs­bei­trag für Solo-Selb­stän­di­ge im Bau­ge­wer­be – per all­ge­mein­ver­bind­li­chen Tarif­ver­trä­gen

Das Lan­des­ar­beits­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­­burg hat die All­ge­mein­ver­bind­li­cherklä­run­gen fol­gen­der Tarif­ver­trä­ge des Bau­ge­wer­bes für wirk­sam gehal­ten: AVE vom 06.07.2015 des Tarif­ver­trags über das Sozi­al­kas­sen­ver­fah­ren im Bau­ge­wer­be (VTV) vom 03.05.2013 AVE vom 06.07.2015 des Bun­des­rah­men­ta­rif­ver­trags für das Bau­ge­wer­be (BRTV) vom 04.07.2002 AVE vom 06.07.2015 des Tarif­ver­trags über die Berufs­bil­dung im Bau­ge­wer­be (BBTV) vom 10.12.2014

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Medizintechnik als Wirtschaftsmotor

Medi­zin­tech­nik als Wirt­schafts­mo­tor

Nach einer Mit­tei­lung des Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­ums zählt Deutsch­land zu den „Inno­va­ti­ons­füh­rern“ in Euro­pa. Das ist durch den Leis­tungs­an­zei­ger der Inno­va­ti­ons­uni­on 2014 der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on und des Regio­na­len Inno­va­ti­ons­an­zei­gers 2014 fest­ge­stellt wor­den. Der Mit­tel­stand gilt als wich­tigs­ter Inno­­va­­ti­ons- und Tech­no­lo­gie­mo­tor in Deutsch­land. Dabei sind gera­de tech­ni­sche Markt­neu­hei­ten eine Stär­ke Deutsch­lands, die beson­ders

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Prüfsachverständige - nur bis zum 70. Geburtstag

Prüf­sach­ver­stän­di­ge – nur bis zum 70. Geburts­tag

Eine gene­rel­le Höchst­al­ters­gren­ze von 70 Jah­ren für Prüf­sach­ver­stän­di­ge, wie sie etwa die Hes­si­sche Bau­ord­nung für tech­ni­sche Anla­gen und Ein­rich­tun­gen in bestimm­ten Gebäu­den wie Kran­ken­häu­sern, Schu­len oder Ver­samm­lungs­stät­ten vor­sieht, ist zuläs­sig. Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt sieht hier­durch weder das All­ge­mei­ne Gleich­be­hand­lungs­ge­setz noch euro­päi­sches Uni­ons­recht ver­letzt. In dem hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall wur­de

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Das Land der Bäcker und Fleischer?

Das Land der Bäcker und Flei­scher?

In Bay­ern gibt es die meis­ten Bäcke­rei­en und Flei­sche­rei­en. Wie die Bun­des­re­gie­rung in ihrer Ant­wort auf eine Klei­ne Anfra­ge aus dem Bun­des­tag mit­teilt, weist die letz­te Hand­werks­zäh­lung 2.580 Bäcke­rei­be­trei­be im Frei­staat aus. Bun­des­weit gibt es 12.945 Betrie­be. Es fol­gen Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len mit 2.056 Betrie­ben, Baden-Wür­t­­te­m­­berg (1.932), Sach­sen (1.177) und Nie­der­sach­sen (1.119).

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Führung eines Friseurfilialbetriebs

Füh­rung eines Fri­seur­fi­li­al­be­triebs

Die Füh­rung eines Fri­seur­fi­li­al­be­triebs erfor­dert eine in die Hand­werks­rol­le ein­ge­tra­ge­ne Lei­tung. Dem wird durch die Betriebs­lei­tung von einer (ca. 40 km) ent­fern­ten Filia­le aus nicht Genü­ge getan. Nach § 16 Abs. 3 HwO kann die nach Lan­des­recht zustän­di­ge Behör­de die Fort­set­zung des Betriebs unter­sa­gen, wenn der selb­stän­di­ge Betrieb eines zulas­sungs­pflich­ti­gen Hand­werks als

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Verpachtung einer Kfz-Werkstatt

Ver­pach­tung einer Kfz-Werk­statt

Für die Aner­ken­nung der gewerb­li­chen Ver­pach­tung reicht es aus, dass die wesent­li­chen, dem Betrieb das Geprä­ge geben­den Betriebs­ge­gen­stän­de ver­pach­tet wer­den. Hier­zu zählt bei einem Hand­werks­be­trieb nicht das jeder­zeit wie­der­be­schaff­ba­re Werk­statt­in­ven­tar. Kei­ne Betriebs­auf­ga­be bei Ver­pach­tung des Gewer­be­be­trie­bes Stellt ein Unter­neh­mer sei­ne wer­ben­de gewerb­li­che Tätig­keit ein, so liegt dar­in nicht not­wen­di­ger­wei­se eine

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