Meisterpräsenz im Gesundheitshandwerk

Meis­ter­prä­senz im Gesund­heits­hand­werk

Die Vor­schrif­ten der Hand­werks­ord­nung stel­len, soweit sie eine bestimm­te Qua­li­tät, Sicher­heit oder Unbe­denk­lich­keit der her­ge­stell­ten Waren oder ange­bo­te­nen Dienst­leis­tun­gen gewähr­leis­ten sol­len, Markt­ver­hal­tens­re­ge­lun­gen im Sin­ne von § 4 Nr. 11 UWG in der Fas­sung vom 03.07.2004 dar . Ent­spre­chen­des gilt für § 3a UWG in der Fas­sung vom 02.12 2015. Der Umstand,

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Medizintechnik als Wirtschaftsmotor

Medi­zin­tech­nik als Wirt­schafts­mo­tor

Nach einer Mit­tei­lung des Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­ums zählt Deutsch­land zu den „Inno­va­ti­ons­füh­rern“ in Euro­pa. Das ist durch den Leis­tungs­an­zei­ger der Inno­va­ti­ons­uni­on 2014 der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on und des Regio­na­len Inno­va­ti­ons­an­zei­gers 2014 fest­ge­stellt wor­den. Der Mit­tel­stand gilt als wich­tigs­ter Inno­­va­­ti­ons- und Tech­no­lo­gie­mo­tor in Deutsch­land. Dabei sind gera­de tech­ni­sche Markt­neu­hei­ten eine Stär­ke Deutsch­lands, die beson­ders

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Der verlustbringende Friseurbetrieb

Der ver­lust­brin­gen­de Fri­seur­be­trieb

Ein Fri­seur­sa­lon, der über Jah­re nur Ver­lus­te erwirt­schaf­tet, gilt als Lieb­ha­be­rei­be­trieb, weil die Gewinn­erzie­lungs­ab­sicht fehlt. So hat das Finanz­ge­richt Rhein­­land-Pfalz in dem hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den und die Kla­ge eines Ehe­paa­res abge­wie­sen, deren Ver­lus­te vom Finanz­amt nicht mehr aner­kannt wor­den waren. Die Klä­ge­rin ist Fri­seur­meis­te­rin, der Klä­ger – ihr Ehe­mann

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Meister im Friseurhandwerk

Meis­ter im Fri­seur­hand­werk

Für wesent­li­che Tätig­kei­ten aus dem Bereich des Fri­seur­hand­werks im ste­hen­den Gewer­be­be­trieb besteht Meis­ter­zwang, und sie dür­fen ohne Ein­tra­gung in die Hand­werks­rol­le selb­stän­dig nicht aus­ge­führt wer­den. So hat das Nie­der­säch­si­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts Göt­tin­gen bestä­tigt und die Zulas­sung der Beru­fung abge­lehnt, mit der ein

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Meisterpräsenz – Ein Meister, zwei Betriebe

Meis­ter­prä­senz – Ein Meis­ter, zwei Betrie­be

Wer­den in einem Geschäfts­lo­kal Dienst­leis­tun­gen ange­bo­ten, erwar­tet der Ver­kehr nicht unbe­dingt, dass die­se Leis­tun­gen sofort bei Erschei­nen des Kun­den im Geschäfts­lo­kal erbracht wer­den kön­nen. Viel­mehr geht der Ver­brau­cher in vie­len Fäl­len davon aus, dass die ange­bo­te­ne Dienst­leis­tung auch dann, wenn das Geschäfts­lo­kal geöff­net ist, nur nach vor­he­ri­ger Ter­min­ver­ein­ba­rung erbracht wird.

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Meisterpräsenz beim Hörgeräteakustiker

Meis­ter­prä­senz beim Hör­ge­rä­te­a­kus­ti­ker

Es ist weder irre­füh­rend noch stellt es einen Ver­stoß gegen den Grund­satz der Meis­ter­prä­senz nach der Hand­werks­ord­nung dar, wenn der Meis­ter in einem Hör­­ge­rä­­te­a­­kus­­tik-Unter­­neh­­men nicht stän­dig anwe­send, son­dern noch für einen zwei­ten Betrieb in einer benach­bar­ten Stadt zustän­dig ist. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall sind bei­de Par­tei­en auf

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Führung eines Friseurfilialbetriebs

Füh­rung eines Fri­seur­fi­li­al­be­triebs

Die Füh­rung eines Fri­seur­fi­li­al­be­triebs erfor­dert eine in die Hand­werks­rol­le ein­ge­tra­ge­ne Lei­tung. Dem wird durch die Betriebs­lei­tung von einer (ca. 40 km) ent­fern­ten Filia­le aus nicht Genü­ge getan. Nach § 16 Abs. 3 HwO kann die nach Lan­des­recht zustän­di­ge Behör­de die Fort­set­zung des Betriebs unter­sa­gen, wenn der selb­stän­di­ge Betrieb eines zulas­sungs­pflich­ti­gen Hand­werks als

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Optometristen

Opto­me­tris­ten

Augen­ärz­te und ihr Berufs­ver­band sind durch die Sat­zung zur Fort­bil­dung von Augen­op­ti­kern zu Opto­me­tris­ten weder in ihrem Grund­recht auf Berufs­aus­übungs­frei­heit (Art. 12 Abs. 1 GG) noch im Schutz­be­reich des ein­ge­rich­te­ten und aus­ge­üb­ten Gewer­be­be­triebs (Art. 14 Abs. 1 GG) ver­letzt. Mit die­ser Begrün­dung hat das Säch­si­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt eine Nor­men­kon­troll­kla­ge der Augen­ärz­te und ihres

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Die nicht passgenaue Perücke

Die nicht pass­ge­naue Perü­cke

Bestä­tigt der Bestel­ler einer Ware bei der Aus­hän­di­gung an ihn deren Man­gel­frei­heit und stellt sich dann doch ein Man­gel her­aus, kann er sich auf die­sen dann trotz­dem beru­fen, wenn er kei­ne Mög­lich­keit hat­te, bei der Über­ga­be den Man­gel wahr­zu­neh­men. Ein “haa­ri­ges” Bei­spiel hier­für fin­det sich in einem Urteil des Amts­ge­richts

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Gesellenprüfung im Hörgeräteakustiker-Handwerk

Gesel­len­prü­fung im Hör­ge­rä­te­a­kus­ti­ker-Hand­werk

Der bun­des­weit ein­zi­ge Prü­fungs­aus­schuss für Hör­ge­rä­te­a­kus­ti­ker befin­det sich bei der in Mainz ansä­sis­si­gen Hand­werks­kam­mer Rhein­hes­sen. Für die ört­li­che Zustän­dig­keit bei einem Ver­wal­tungs­rechts­streit wegen einer dort nicht bestan­de­nen Gesel­len­prü­fung ist jedoch danach zu unter­schei­den, ob der Prüf­ling sei­nen Wohn­sitz in Rhein­­land-Pfalz, Hes­sen oder dem Saar­land hat oder in einem ande­ren Bun­des­land

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Neue Meisterprüfungsverordnung für das Zahntechniker-Handwerk

Neue Meis­ter­prü­fungs­ver­ord­nung für das Zahn­tech­ni­ker-Hand­werk

Für das Zahn­­tech­­ni­­ker-Han­d­­werk wur­de eine neue Meis­ter­prü­fungs­ver­ord­nung erlas­sen. Im Zahn­­tech­­ni­­ker-Han­d­­werk gilt nach wie vor das Meis­ter­prin­zip, d.h., dass nur ein Zahn­tech­ni­ker mit Meis­ter­prü­fung einen Betrieb selb­stän­dig füh­ren darf und damit ein qua­li­fi­zier­ter Part­ner des Zahn­arz­tes ist. All­jähr­lich legen ca. 350 Meis­ter­schü­le­rin­nen und Meis­ter­schü­ler die Meis­ter­prü­fung ab. Ein beson­de­res Augen­merk bei

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Chirurgiemechaniker-Meister

Chir­ur­gie­me­cha­ni­ker-Meis­ter

Am 27. Juli 2006 wur­de eine Meis­ter­prü­fungs­ver­ord­nung für das Chir­ur­gie­me­cha­ni­ker – Hand­werk erlas­sen, mit der sowohl die Prü­fungs­an­for­de­run­gen an neue hand­werk­li­che Ent­wick­lun­gen ange­passt wur­den als auch die für eine erfolg­rei­che Betriebs­füh­rung erfor­der­li­che Kun­den­ori­en­tie­rung beson­de­res Gewicht erhal­ten hat. Das Chir­ur­­gie­­me­cha­­ni­­ker-Han­d­­werk gehört als gefahr­ge­neig­tes Hand­werk zu den zulas­sungs­pflich­ti­gen Hand­wer­ken der Anla­ge A der

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