Die Maut­ge­büh­ren für LKW

Die im Bun­des­fern­stra­ßen­maut­ge­setz fest­ge­setz­ten LKW-Maut­sät­ze sind recht­mä­ßig.

Die Maut­ge­büh­ren für LKW

Mit die­ser begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Köln in den hier vor­lie­gen­den Fäl­len die Klä­ge­rin­nen ver­pflich­tet, die Maut­ge­büh­ren seit dem 1. Janu­ar 2009 zu zah­len. In den drei ent­schie­de­nen Mus­ter­ver­fah­ren haben sich die Klä­ge­rin­nen gegen die LKW-Maut der Jah­re 2009 bis 2014 gewehrt.

In sei­ner Urteils­be­grün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Köln aus­ge­führt, dass die im Bun­des­fern­stra­ßen­maut­ge­setz fest­ge­setz­ten Maut­sät­ze nicht gegen die Vor­ga­ben der euro­päi­schen Wege­kos­ten­richt­li­ni­en ver­sto­ßen. Dem Gesetz­ge­ber ste­he ein wei­ter Gestal­tungs­spiel­raum bezüg­lich der gewähl­ten Kal­ku­la­ti­ons­me­tho­de zu. Die kon­kre­te Berech­nung der Maut­sät­ze wer­de durch den euro­päi­schen Richt­li­ni­en­ge­ber nicht vor­ge­ben.

Auch ein Ver­stoß gegen das Grund­ge­setz kön­ne dem Gesetz­ge­ber nicht vor­ge­wor­fen wer­den. Ins­be­son­de­re sei­en die Maut­sät­ze nicht will­kür­lich fest­ge­setzt, son­dern deren Berech­nung sei trans­pa­rent und nach­voll­zieh­bar.

Schließ­lich konn­te das Ver­wal­tungs­ge­richt auch kei­ne ande­ren Kal­ku­la­ti­ons- und Metho­den­feh­ler fest­stel­len, so dass die Klä­ge­rin­nen ver­pflich­tet sind, die Maut­ge­büh­ren seit dem 1. Janu­ar 2009 zu zah­len.

Ver­wal­tungs­ge­richt Köln, Urtei­le vom 30. Sep­tem­ber 2014 – 14 K 8449/​09; 14 K 1017/​10; 14 K 1018/​10