Gekün­dig­ter Pau­schal­preis­ver­trag

Hat der Auf­trag­neh­mer bei einem gekün­dig­ten Pau­schal­preis­ver­trag prüf­bar abge­rech­net, muss das Gericht in die Sach­prü­fung ein­tre­ten, ob und in wel­cher Höhe die gel­tend gemach­te Werk­lohn­for­de­rung berech­tigt ist. Dabei ist auch eine vom Auf­trag­neh­mer nach­träg­lich erstell­te Kal­ku­la­ti­on auf ihre sach­li­che Rich­tig­keit zu über­prü­fen und gege­be­nen­falls zu kor­ri­gie­ren. Bei der Ermitt­lung des dem Auf­trag­neh­mer zuste­hen­den Werk­lohns kann dass Gericht auch ana­log § 287 ZPO schät­zen.

Gekün­dig­ter Pau­schal­preis­ver­trag

Bun­des­ge­richts­hof, Ver­säum­nis­ur­teil vom 13. Juli 2006 – VII ZR 68/​05

Gekündigter Pauschalpreisvertrag