Arbeitnehmerüberlassung: Absturz vom Dach wegen fehlender Sicherung

Arbeit­neh­mer­über­las­sung: Absturz vom Dach wegen feh­len­der Siche­rung

Nach einem Arbeits­un­fall kann der zustän­di­ge Sozi­al­ver­si­che­rungs­trä­ger sei­ne unfall­be­dingt an den Geschä­dig­ten geleis­te­ten Auf­wen­dun­gen ersetzt ver­lan­gen, wenn es auf­grund von berufs­ge­nos­sen­schaft­lich vor­ge­schrie­be­ner Schutz­maß­nah­men bei Dach­ar­bei­ten zu einem Absturz gekom­men ist. Die Ver­pflich­tung des ver­an­wort­li­chen Vor­ge­setz­ten, den ihm unter­stell­ten Arbeit­neh­mern kei­ne die Gesund­heit gefähr­den­den Arbei­ten zuzu­wei­sen, besteht auch gegen­über Arbeit­neh­mern eines

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Die ausgehängte Tür als Unfallursache

Die aus­ge­häng­te Tür als Unfall­ur­sa­che

Das Aus­hän­gen einer Tür im Rah­men von Bau­ar­bei­ten stellt kein sorg­falts­wid­ri­ges Ver­hal­ten dar. Nur wenn das Fehl­ver­hal­ten des Geschä­dig­ten vor­her­seh­bar ist und nahe liegt, kann in Aus­nah­me­fäl­len auch eine Haf­tung des Hand­wer­kers bei sorg­falts­wid­ri­gem Ver­hal­ten des Geschä­dig­ten aner­kannt wer­den. Es gibt kein all­ge­mei­nes Gebot, ande­re Per­so­nen vor Selbst­ge­fähr­dun­gen zu schüt­zen.

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