Prüffrist bei Baurechnungen

Hat der Auf­tragge­ber eines Ver­trages, in dem die VOB/B vere­in­bart wor­den ist, nicht bin­nen zwei Monat­en nach Zugang der Schlussrech­nung Ein­wen­dun­gen gegen deren Prüf­barkeit erhoben, wird nach einem jet­zt veröf­fentlicht­en Urteil des Bun­des­gericht­shof der Werk­lohn auch dann fäl­lig, wenn die Rech­nung objek­tiv nicht prüf­bar ist. Es find­et die Sach­prü­fung statt, ob die Forderung berechtigt ist.

Prüffrist bei Baurechnungen

BGH, Urteil vom 22. Dezem­ber 2005 – VII ZR 316/03