Pfusch beim Bau­en: Wel­che Rech­te ent­ste­hen durch Baumängel?

Der Wunsch ein Haus zu bau­en steht für einen Groß­teil der Gesell­schaft schon in jun­gen Jah­ren fest. Das eige­ne Haus sym­bo­li­siert die erar­bei­te­te Unab­hän­gig­keit und dient oft­mals als Beloh­nung für die har­te Arbeit. Der glück­li­che Traum vom Eigen­heim kann sich aber durch Pfusch sehr schnell in einen Alb­traum ver­wan­deln. Aber wel­che Rech­te haben Auf­trag­ge­ber beim Pfusch am Bau ihres Hauses? 

Pfusch beim Bau­en: Wel­che Rech­te ent­ste­hen durch Baumängel?

Pfusch am Bau 

Der Pfusch am Bau ist in der Regel nicht mit Absicht gesche­hen. Oft sind Miss­ver­ständ­nis­se oder Hek­tik auf der Bau­stel­le der Grund dafür. Den­noch liegt es Hand­wer­kern oft nah so wenig Müll wie mög­lich zu hin­ter­las­sen und han­deln dem­entspre­chend auf der Bau­stel­le. Durch genau die­se Hand­lun­gen ent­steht der Pfusch. Die häu­figs­ten Feh­ler sind falsch ver­leg­te Strom­lei­tun­gen, falsch gesetz­te Abflüs­se, Insta­bi­le Wän­de, unsau­be­re Über­gän­ge an den Ecken oder eine man­gel­haf­te Iso­lie­rung am Bau. Aber auch der fal­sche Umgang mit schwe­ren Las­ten unter­stützt die Feh­ler­quo­te erheb­lich. Es wer­den oft­mals die fal­schen Hilfs­mit­tel ein­ge­setzt. Für das trans­por­tie­ren und heben von schwe­ren Las­ten auf unter­schied­li­chen Höhen kann bei­spiels­wei­se ein Hoch­hub­wa­gen die opti­ma­le Lösung schaf­fen. Das Arbeits­ge­rät kann pro­blem­los schwe­re Las­ten trans­por­tie­ren und das auch über die her­kömm­li­che Hub­hö­he von 200 mm hin­aus. Mit einem Hoch­hub­wa­gen las­sen sich vie­le Feh­ler ver­mei­den und unter­stüt­zen zudem einen effi­zi­en­ten und prä­zi­sio­nier­ten Bauprozess.

Rech­te beim Pfusch am Bau 

Sobald Feh­ler oder Män­gel erkenn­bar sind, soll­ten die­se sofort bei dem beauf­trag­ten Bau­un­ter­neh­men rekla­miert wer­den. Um das man­gel­haf­te Ergeb­nis zu unter­stüt­zen, ist es sinn­voll die gesam­te Bau­pha­se wei­tes gehend zu doku­men­tie­ren. Ein­zel­ne Tätig­kei­ten kön­nen durch Foto- und Video­ma­te­ri­al bes­ser nach­voll­zo­gen wer­den und lie­fern zudem einen Beweis für den Pfusch am Bau. 

Bei fest­ge­stell­ten Män­geln besteht das Recht, die­se vom beauf­trag­ten Bau­un­ter­neh­men unmit­tel­bar behe­ben zu las­sen. Um einen Man­gel han­delt es sich, wenn die geleis­te­te Arbeit nicht der ver­trag­li­chen Ver­ein­ba­rung ent­spricht. Soll­te es kei­ne ver­trag­li­che Ver­ein­ba­rung geben, ist es schwie­rig die Behe­bung der Män­gel ohne Auf­preis einzufordern. 

Für eine vorraus­schau­en­de Absi­che­rung soll­te die Auf­for­de­rung zur Män­gel­be­sei­ti­gung beim Pfusch am Bau schrift­lich in der ver­trag­li­chen Ver­ein­ba­rung fest­ge­hal­ten wer­den. Dabei ist es unter ande­rem wich­tig, dem Auf­trag­neh­mer eine Frist im ange­mes­se­nen Rah­men zu set­zen. Wenn die­se nicht ein­ge­hal­ten wird, darf mit einer Erin­ne­rung oder Mah­nung reagiert wer­den. Soll­te das Bau­un­ter­neh­men nicht zeit­ge­mäß reagie­ren kön­nen, darf für die fol­gen­de Nach­frist ein ande­res Unter­neh­men beauf­tragt wer­den. Die anfal­len­den Kos­ten müs­sen in die­sem Fall aller­dings ver­mut­lich erst ein­mal vor­ge­streckt wer­den, bis die Rekla­ma­ti­on voll­stän­dig abge­wi­ckelt ist. 

Für Lai­en ist es schwie­rig sich im Rah­men des Haus­baus rich­tig abzu­si­chern. Daher ist es rat­sam, sich vor Ver­trags­un­ter­zeich­nung an juris­ti­sche Exper­ten gegen Pfusch am Bau zu wen­den. Es gibt aber auch ande­re Anlauf­stel­len, wie bei­spiels­wei­se die Ver­brau­cher­zen­tra­len, Eigen­tü­mer­ver­ei­ne und den Bau­her­ren-Schutz­bund. Neben Fach­leu­ten für bau­tech­ni­sche und recht­li­che Fra­gen, haben sich auch eini­ge Anwäl­te auf das Bau­recht spe­zia­li­siert. Zudem sind auch Sach­ver­stän­di­ger oder Archi­tek­ten in der Lage zu hel­fen, um Pfusch am Bau vor­sorg­lich zu vermeiden.