Neue Meisterprüfungsverordnung für das Zahntechniker-Handwerk

Für das Zah­n­tech­niker-Handw­erk wurde eine neue Meis­ter­prü­fungsverord­nung erlassen. Im Zah­n­tech­niker-Handw­erk gilt nach wie vor das Meis­ter­prinzip, d.h., dass nur ein Zah­n­tech­niker mit Meis­ter­prü­fung einen Betrieb selb­ständig führen darf und damit ein qual­i­fiziert­er Part­ner des Zah­narztes ist. Alljährlich leg­en ca. 350 Meis­ter­schü­lerin­nen und Meis­ter­schüler die Meis­ter­prü­fung ab.

Neue Meisterprüfungsverordnung für das Zahntechniker-Handwerk

Ein beson­deres Augen­merk bei der Erar­beitung der Meis­ter­prü­fungsverord­nung für das Zah­n­tech­niker-Handw­erk galt dem Teil I der Meis­ter­prü­fung. Auf Grund des bre­it­en Tätigkeitsspek­trums, ins­beson­dere bei der Her­stel­lung von kom­pliziertem, hochw­er­tigem und ästhetisch anspruchsvollem Zah­n­er­satz, greifen zahn?ärztliche und zah­n­tech­nis­che Maß­nah­men eng ineinan­der. Dies erfordert die fach­liche Abstim­mung, die aus Grün­den der Prozessqual­ität, aber auch für die Qual­ität des End­pro­duk­tes Zah­n­er­satz uner­lässlich ist.

Der Forderung nach Her­stel­lung von zah­n­prothetis­chen Lösun­gen unter Berück­sich­ti­gung von Konzep­tion, ästhetis­chen Aspek­ten und hoher Qual­ität wurde in der neuen, mod­ernisierten Meis­ter­prü­fungsverord­nung Rech­nung getra­gen.

Das Meis­ter­prinzip mit der Über­nahme per­sön­lich­er Ver­ant­wor­tung für die Qual­ität des Pro­duk­tes und die hohe fach­liche Qual­i­fika­tion der Mitar­beit­er sind die Grund­säulen für die hohe Qual­ität der zah­n­tech­nis­chen Pro­duk­te in Deutsch­land. Bei­de Ele­mente garantieren dem Zah­narzt und dem Patien­ten die Ver­füg­barkeit eines hohen fach­lichen Wis­sens über mod­erne Mate­ri­alien und Tech­niken und hohes Erfahrungswis­sen für die opti­male medi­zin-tech­nis­che Lösung jedes indi­vidu­ellen Patien­ten.

Die neue Meis­ter­prü­fungsverord­nung von 8. Mai 2007 tritt am 1. Juli 2007 in Kraft und löst die Vor­läufer­verord­nung vom 27. Feb­ru­ar 1980 ab. Die Über­gangsvorschriften tra­gen den Be?dürfnissen der Prüflinge Rech­nung, die sich nach den bish­eri­gen Vorschriften auf die Prü­fung vor­bere­it­et haben, und sollen zugle­ich sich­er stellen, dass die Umstel­lung auf die neuen Gegeben­heit­en zügig erfol­gt.

Neue Meisterprüfungsverordnung für das Zahntechniker-Handwerk