Neue Meisterprüfungsverordnung für das Vulkaniseur- und Reifenmechaniker-Handwerk

Für das Vulka­niseur- und Reifen­mechaniker-Handw­erk wurde die Meis­ter­prü­fung­sor­d­nung über­ar­beit­et. Auch nach der Handw­erk­srecht­snov­el­le vom 1. Jan­u­ar 2004 verblieb das Handw­erk in der Anlage A zur Handw­erk­sor­d­nung, das heißt, es han­delt sich um ein zulas­sungspflichtiges Handw­erk, für dessen selb­ständi­ge Ausübung die Meis­ter­prü­fung oblig­a­torisch ist.

Neue Meisterprüfungsverordnung für das Vulkaniseur- und Reifenmechaniker-Handwerk

Auf Grund des fortschre­i­t­en­den Mod­ernisierung­sprozess­es und der Anpas­sung an die tech­nol­o­gis­che Ent?wicklung mussten die Vorschriften für das Meis­ter­prü­fungswe­sen im Vulka­niseur- und Reifen­mechaniker-Handw­erk aktu­al­isiert und mod­ernisiert wer­den.

Ein beson­deres Augen­merk bei der Erar­beitung der Meis­ter­prü­fungsverord­nung für das Vulka­niseur- und Reifen­mechaniker-Handw­erk galt dabei dem Teil I der Meis­ter­prü­fung. Auf Grund des bre­it­en Tätigkeits?spektrums hat der Prüfling seine meis­ter­lichen Fer­tigkeit­en und Ken­nt­nisse in den Tech­nikbere­ichen Vulka­ni­sa­tion, Reifen und Räder sowie Fahrw­erk nachzuweisen. Mit der bestande­nen Meis­ter­prü­fung hat er den Nach­weis erbracht, dass er die ganze Bre­ite des Handw­erks beherrscht.

Die neue Meis­ter­prü­fungsverord­nung vom 5. Mai 2006 (BGBl. I S. 1156) tritt am
1. Sep­tem­ber 2006 in Kraft und löst die ver­al­tete Vor­läufer­verord­nung vom 11. Jan­u­ar 1989 ab.