Hausbau

Die Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit des SokaSiG2

Das Bun­des­ar­beits­ge­richt hält es für ver­fas­sungs­recht­lich unbe­denk­lich, dass § 15 Abs. 1 SokaSiG2 den Tarif­ver­trag über das Sozi­al­kas­sen­ver­fah­ren im Gerüst­bau­er­hand­werk vom 20.01.1994, zuletzt geän­dert durch Tarif­ver­trag vom 11.06.2002, rück­wir­kend auf nicht tarif­ge­bun­de­ne Arbeit­ge­ber erstreckt. Eine Vor­la­ge nach Art. 100 Abs. 1 GG kommt daher für das Bun­des­ar­beits­ge­richt nicht in Betracht. § 15

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Handwerker - und der Schaden am Nachbarhaus

Hand­wer­ker – und der Scha­den am Nachbarhaus

Ein Grund­stücks­ei­gen­tü­mer, der einen Hand­wer­ker Repa­ra­tur­ar­bei­ten am Haus vor­neh­men lässt, ist gegen­über dem Nach­barn ver­ant­wort­lich, wenn das Haus infol­ge der Arbei­ten in Brand gerät und das Nach­bar­grund­stück dabei beschä­digt wird. Dass der Hand­wer­ker sorg­fäl­tig aus­ge­sucht wur­de, ändert dar­an nichts. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­ge­richts­hof in einem Fall aus Mag­de­burg: Die

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Weihnachtsgeld im Dachdeckerhandwerk

Weih­nachts­geld im Dachdeckerhandwerk

Nach § 3 des seit dem 1.07.2003 all­ge­mein­ver­bind­li­chen Tarif­ver­trags über die Gewäh­rung eines Teils eines 13. Monats­ein­kom­mens für gewerb­li­che Arbeit­neh­mer im Dach­de­cker­hand­werk setzt der Anspruch auf Zah­lung des vol­len Teils eines 13. Monats­ein­kom­mens vor­aus, dass am 30.11.des lau­fen­den Kalen­der­jah­res ein Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis im Dach­de­cker­hand­werk zwölf Mona­te unun­ter­bro­chen bestan­den hat; Teil­an­sprü­che kön­nen vor

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Die Brandgefahr beim Verlegen von Bitumenbahnen

Die Brand­ge­fahr beim Ver­le­gen von Bitumenbahnen

Der Bun­des­ge­richts­hof muss­te sich aktu­ell mit einem Anscheins­be­weis, wenn es bei Heiß­kle­be­ar­bei­ten zur Ver­le­gung von Bitu­men­bah­nen in feu­er­ge­fähr­de­ter Umge­bung zu einem Brand kommt, sowie mit der Fra­ge des Mit­ver­schul­dens wegen unter­las­se­nen Hin­wei­ses des Geschä­dig­ten auf eine beson­de­re Brand­ge­fahr beschäf­ti­gen: Anscheins­be­weis Nach stän­di­ger Recht­spre­chung greift der Beweis des ers­ten Anscheins bei

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Die dauerhafte und ortsfeste Herstellung eines Daches

Die dau­er­haf­te und orts­fes­te Her­stel­lung eines Daches

Ist die die dau­er­haf­te und orts­fes­te Her­stel­lung eines Daches die wesent­li­che Ver­trags­pflicht, tritt die Lie­fe­rung der zur Her­stel­lung erfor­der­li­chen Bau­tei­le hin­ter die Ver­pflich­tung zur Erstel­lung des Daches zurück. Es liegt ein Werk­ver­trag vor, auf den § 377 HGB kei­ne Anwen­dung fin­det. Mit dem Begriff “Rück­grif­f­an­spruch” wird eine Streit­ver­kün­dung nicht auf

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Eintragungspflicht des Dachdeckers in der Handwerksrolle

Ein­tra­gungs­pflicht des Dach­de­ckers in der Handwerksrolle

Im Streit um die Ein­tra­gungs­pflicht eines Hand­werks­be­trie­bes ist es Sache des Klä­gers, das beab­sich­tig­te Gewer­be zu kon­kre­ti­sie­ren. Es ist nicht Auf­ga­be des Gerichts, gut­acht­lich die­je­ni­gen Ein­zel­tä­tig­kei­ten zu ermit­teln, mit denen ein Gewer­be noch ein­tra­gungs­frei betrie­ben wer­den könn­te. Den selbst­stän­di­gen hand­werks­mä­ßi­gen Betrieb eines Dach­de­ckers im ste­hen­den Gewer­be von der Ein­tra­gung in

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Gegenseitige Betriebsleiterbestellung bei Handwerksbetrieben

Gegen­sei­ti­ge Betriebs­lei­ter­be­stel­lung bei Handwerksbetrieben

An einen Betriebs­lei­ter im Sin­ne des § 7 Abs. 1 Satz 1 HwO bei einer gegen­sei­ti­gen Betriebs­lei­ter­be­stel­lung zwei­er Hand­werks­be­trie­be wer­den beson­de­re Anfor­de­run­gen gestellt. Auch getrenn­te, aber sach­lich über­ein­stim­men­de Erklä­run­gen der Hand­werks­kam­mer und der Indus­­trie- und Han­dels­kam­mer erfül­len das Erfor­der­nis “einer gemein­sa­men Erklä­rung” im Sin­ne des § 16 Abs. 3 Satz 2 HwO. Die Recht­mä­ßig­keit einer

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Meistererfordernisse und Altgesellenregelung im Handwerk

Meis­ter­er­for­der­nis­se und Alt­ge­sel­len­re­ge­lung im Handwerk

Die nach der Hand­werks­ord­nung bestehen­den hand­werks­recht­li­chen Beschrän­kung des Berufs­zu­gangs über die Meis­ter­prü­fung oder die Alt­­ge­­sel­­len-Rege­­lung ist ver­fas­sungs­kon­form. Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig ent­schied jetzt, dass die Hand­werks­ord­nung mit dem Grund­ge­setz ver­ein­bar ist, soweit sie die selbst­stän­di­ge Aus­übung bestimm­ter Hand­wer­ke im ste­hen­den Gewer­be im Regel­fall vom Bestehen der Meis­ter­prü­fung oder einer ihr

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Dachdeckermeister und Klempnermeister

Dach­de­cker­meis­ter und Klempnermeister

Das Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um hat jetzt auch für das Dach­­de­­cker-Han­d­­werk und das Klem­p­­ner-Han­d­­werk neue Meis­ter­prü­fungs­ver­ord­nun­gen erlas­sen. Auch nach der Hand­werks­rechts­no­vel­le vom 1. Janu­ar 2004 ver­blie­ben bei­de Hand­wer­ke in der Anla­ge A zur Hand­werks­ord­nung, das heißt, es han­delt sich um zulas­sungs­pflich­ti­ge Hand­wer­ke, für deren selb­stän­di­ge Aus­übung die Meis­ter­prü­fung obli­ga­to­risch ist. Auf Grund des fort­schrei­ten­den Modernisierungsprozesses

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Verfassungswidrige Handwerksordnung?

Ver­fas­sungs­wid­ri­ge Handwerksordnung?

Erns­te Zwei­fel an der Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit der Rege­lun­gen der alten Hand­werks­ord­nung zum Meis­ter­zwang hat das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt jetzt in einer Ent­schei­dung geäu­ßert. Die Ver­fas­sungs­be­schwer­de eines gelern­ten Zim­me­rers mit lang­jäh­ri­ger Berufs­er­fah­rung hat­te Erfolg. Die­ser hat­te sich nach erfolg­rei­chem Gesel­len­ab­schluss und zehn­jäh­ri­ger beruf­li­cher Tätig­keit im Jahr 1999 in die Hand­werks­rol­le mit dem Gewer­be “Ein­bau von

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