EU-Dienst­leis­tungs­richt­li­nie ver­ab­schie­det

Das Euro­päi­sche Par­la­ment hat am 15. Novem­ber in zwei­ter Lesung die EU-Dienst­leis­tungs­richt­li­nie ver­ab­schie­det. Mit brei­ter Mehr­heit bil­lig­ten die Abge­ord­ne­ten den Gemein­sa­men Stand­punkt, auf den sich die Mit­glied­staa­ten im Mai 2006 ver­stän­digt hat­ten. Nach abschlie­ßen­der Zustim­mung des Rates kann die Richt­li­nie vor­aus­sicht­lich noch in die­sem Win­ter in Kraft tre­ten.

EU-Dienst­leis­tungs­richt­li­nie ver­ab­schie­det

Ein­be­zo­gen sind nun zahl­rei­che Dienst­leis­tungs­bran­chen, etwa im Han­del, in der Gas­tro­no­mie, im Hand­werk, bei den IT-Dienst­leis­tun­gen, im Bereich For­schung und Ent­wick­lung, bei Unter­neh­mens­dienst­leis­tun­gen und tech­ni­schen Dienst­leis­tun­gen, bei der Bera­tung und in der Bau­wirt­schaft. Die Richt­li­nie eröff­net damit für Deutsch­land neue Wachs­tums­chan­cen.

Die Richt­li­nie muss in den Mit­glied­staa­ten inner­halb von drei Jah­ren umge­setzt wer­den.

EU-Dienstleistungsrichtlinie verabschiedet